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War for Talent – So setzen Sie sich vom Wettbewerb ab

Der War for Talent ist spürbar bei Recruitern angekommen.  Wenn Unternehmen eine Stelle ausschreiben, kommt es nicht selten vor, dass keine oder nur wenige Bewerbungen eingehen. Unter diesen ist auch nicht immer ein geeigneter Kandidat für den Job. Wer heute junge Talente für sein Unternehmen begeistern möchte, muss mehr tun, als auf eine Flut von Bewerbungen zu warten. Junge Menschen haben so viele Möglichkeiten, dass viele von ihnen auf klassische Stellenanzeigen gar nicht mehr reagieren. Möchten Sie Ihr Unternehmen mit gutem Personal erweitern, ist es notwendig, dass Sie den Fachkräftemangel als solchen erkennen und sich mit gezielten Maßnahmen vom Wettbewerb absetzen. Neue Strategien können Ihnen helfen, geeignete Bewerber für Ihr Unternehmen zu finden. Kreativität und Flexibilität bei der Suche nach neuen Mitarbeitern sind gefragt, wenn Sie Ihr Personal erfolgreich aufstocken möchten.

 

Der Wandel am Arbeitsmarkt

In den letzten 20 Jahren hat sich der Arbeitsmarkt stark gewandelt. In den 1990er Jahren gab es das Internet als Recherchequelle für die Suche nach einem Job ebensowenig wie Social Media. Regionale und überregionale Zeitungen waren voll von Stellengesuchen, die von Fachkräften aufgegeben wurden. Es gab mehr Arbeitssuchende als freie Stellen. Dies betraf vor allem die qualifizierten Jobs. Arbeitslose wurden häufig in Berufe vermittelt, die unter ihrer Qualifikation lagen. Heute ist es umgekehrt. Stellengesuche gibt es kaum noch. Viele Arbeitgeber sind auf der Suche nach Fachkräften.

Der Wandel des Arbeitsmarktes hat viele Gründe. Die Babyboomer haben das mittlere Lebensalter erreicht. Die junge Generation kommt aus den geburtenschwachen Jahrgängen. Fachkräfte sind rar. Zudem hat sich der Arbeitsmarkt stark erweitert. Viele junge Menschen suchen ihre Bestimmung als Start-up, Influencer oder in neuen digitalen Berufen. Das Home Office spielt eine größere Rolle. Eigene Talente können besser vermarktet werden. Die jüngeren Jahrgänge der Millennials möchten sich eher selbst verwirklichen als in einem klassischen Beruf zu arbeiten. Dies führte in der Vergangenheit zu einem eklatanten Fachkräftemangel in vielen Bereichen. Besonders schwierig ist die Situation im Handwerk und im Gesundheitswesen. Betriebe, die dringend Nachwuchs suchen, müssen ihre Strategien ändern. Es reicht schon lange nicht mehr aus, eine Stellenanzeige zu starten und auf eine Flut eingehender Bewerbungen zu warten.

 

 

Was versteht man unter War for Talent?

In der Übersetzung deutet der Begriff bereits an, dass die schwierige Suche nach neuen Talenten mit modernen Methoden zum Erfolg führen soll. Es handelt sich um den Kampf eines Unternehmens, die offenen Stellen mit qualifizierten und motivierten Mitarbeitern besetzen zu können. Der Begriff ist gar nicht so neu, wie man denken mag. Es gibt ihn bereits seit 1997. Schon zu diesem Zeitpunkt begann sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt zu wandeln. Mittlerweile hat sie durch einen Mangel an Fachkräften einen Höhepunkt erreicht. Unternehmen, die nicht kreativ auf Bewerbersuche gehen, haben mittlerweile das Nachsehen. Da viele Unternehmen von den Entstehungen betroffen sind, sitzen alle im gleichen Boot. Es sind nicht 10, nicht 100 sondern mehr Unternehmen, die um eine Position in einem gewissen Bereich suchen. Das mündet in einem Kampf um die besten Talente, wohingegen Bewerber das bestgeeignete für sich aussuchen.

 

 

Auswirkungen des War for Talent

Die Auswirkungen des Bewerberkampfes sind in vielen Bereichen spürbar. Gute Bewerber in jungem Alter mit guter Ausbildung können sich ihren Job aussuchen. Es wird immer schwieriger, gute Fachkräfte zu finden. Mittlerweile ist klar, dass Deutschland gezielt Fachkräfte aus dem Ausland anwerben muss, um den Bedarf der Unternehmen zu decken. Selbst wenn die Geburtenrate hierzulande mit sofortiger Wirkung steigen würde, bliebe der Mangel an Fachkräften über zwei bis drei Jahrzehnte bestehen. Ein Anstieg ist derzeit aber nicht in Sicht, sodass die Lücke nur mit einem Anwerben der Fachkräfte aus dem Ausland geschlossen werden kann.

Der Engpass an qualifizierten Mitarbeitern führt dazu, dass mehrere Unternehmen um einen Bewerber buhlen. Junge Fachkräfte werden gezielt über Social Media, über Schulen und Universitäten, aber auch auf Messen und Events angeworben. Wer jung und gut ausgebildet ist, kann sich seinen Job aussuchen und hat auf dem Arbeitsmarkt beste Chancen.

 

 

Recruting-Strategien im digitalen Zeitalter

Es gibt verschiedene Strategien im War for Talents, die bei der Rekrutierung von gutem Nachwuchs helfen sollen:

  • Erscheinungsbild (Candidate Experience): beschreibt die Erfahrungen, die ein Unternehmen, aber auch ein Jobsuchender im Rahmen der Bewerbungen gesammelt hat
  • Employer Branding: ein Unternehmen sollte auf Alleinstellungsmerkmale und einen hohen Wiedererkennungswert achten, um sich auf dem Markt von anderen Firmen abzusetzen
  • Active Sourcing: Summe der Maßnahmen, die für die Suche nach neuen und qualifizierten Mitarbeitern angestrengt werden
  • Talent Pools: potenzielle Fachkräfte, die sich bereits im Vorfeld für das Unternehmen interessieren, können durch Talentpools zu einem Bewerber weiterentwickelt werden.

War for Talent ist ein Schlüsselbegriff, wenn es um das Anwerben neuer Mitarbeiter geht. Die Strategien können zu einem guten Erfolg führen. Wichtig ist, dass die Suche nach Bewerbern um neue Methoden ergänzt wird. Dazu gehört unter anderem das gezielte Ansprechen über Social Media Kanäle oder das Recruiting von fähigen jungen Menschen bereits nach der Schule, während der Ausbildung oder des Studiums. So kann die Suche nach neuen Mitarbeitern trotz Fachkräftemangel erfolgreich gestaltet werden.

Strategien im War for Talent nach Messen

Begeistern Sie Ihre Kandidaten nach Job- und Karrieremessen und glänzen Sie mit digitalen, individuellen Karriereinhalten.

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